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Die Wachstumsschwäche in Deutschland beherrscht die politische Debatte: Bücher, Aufsätze und Reportagen zum stagnationsgeplagten Deutschland sprießen wie Pilze im modrigen Unterholz. Auch die politische Diskussion schießt sich seit geraumer Zeit auf den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands ein. Die Flut an wirtschaftspolitischen Maßnahmenpaketen, Reformlisten und Agenden wächst beständig an. Es muss also etwas passieren! Was geschehen muss und wie dies realisiert werden kann, ist Gegenstand der vorliegenden Untersuchung. Die wissenschaftliche Analyse
- klärt, von welchen Bestimmungsgründen das Wachstum überhaupt abhängt,
- diskutiert die jeweiligen Einflussfaktoren dieser Wachstumsdeterminanten,
- beschreibt verschiedene Szenarien der wirtschaftlichen Entwicklung für die nächsten 20 Jahre und deren Wohlstandseffekte,
- quantifiziert die Wachstumserfolge für ausgewählte Wachstumsvarianten,
- erarbeitet eine an den Wachstumstreibern orientierte Reformagenda und
- entwickelt eine konsistente Vision von Deutschland im Jahr 2024 und die zu ihrer Verwirklichung erforderlichen Reformschritte.
Die Studie wurde gefördert von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und abgeschlossen im Dezember 2004.
Zur Studie liegt auch eine Aktionsbroschüre vor.
Aus Kommentaren zum Buch:
"Wir sind im Prozess des weltweiten Strukturwandels ins Rutschen gekommen, die Absturzgefahr ist vorhanden. Nur eine große Kraftanstrengung kann uns auf den unseren Lebensstandard sichernden Wachstumspfad zurückbringen. Genau dies gilt es allen zu vermitteln, denn jeder muss einen Beitrag dazu leisten –wir dürfen uns jetzt nicht zerstreiten, wer denn den größeren Beitrag zu leisten habe. Deshalb müssen wir uns auf ein Konzept verständigen und dieses umsetzen. Wir werben für diese Vision D und hoffen, dass unsere Ansätze mit dem Blick auf das Ganze diskutiert werden –genau darum geht es." (Martin Kannegießer, Präsident Gesamtmetall)
"Beim Stichwort 'Reformen' halten die meisten Bundesbürger sofort ihr Portemonnaie fest. Dennoch tritt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) mit der Studie 'Vision Deutschland - der Wohlstand hat Zukunft' mit dem Anspruch an, den Reformgeist neu zu entfachen und den Menschen ein langfristiges Zukunftskonzept an die Hand geben zu wollen. Und das ist gelungen! Mit der umfassenden Studie hat das IW ein echtes Novum geschaffen, denn zum ersten Mal rechnen die IW-Wissenschaftler den Bundesbürgern in Euro und Cent vor, was ein wirtschaftspolitischer Sanierungskurs bringt." (Martin Schlechter, Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände)
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