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TouchTomorrow: Dein Wissen. Deine Zukunft

Nach zwei Jahren Konzeption und Gestaltung ist das neueste Projekt der IW Medien GmbH nun auf der Straße: Der TouchTomorrow-Truck der Dr. Hans Riegel-Stiftung bietet jungen Menschen Bildungs- und Berufsinformationen aus dem MINT-Bereich. Der Truck macht ab sofort Station an Gymnasien und Gesamtschulen in NRW und fünf weiteren Bundesländern, ab dem kommenden Jahr ist er in ganz Deutschland unterwegs. Schülerinnen und Schüler können in ihm Zukunftstechnologien aus MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) erleben und ausprobieren.

Wie lebe ich morgen? Wie arbeite ich morgen? Auf 105 m² und zwei Etagen bekommen die Jugendlichen an verschiedenen Themenstationen Einblicke in innovative Technologien wie Smart Textiles (intelligente Kleidung, die mit elektronischen Geräten oder Funktionen ausgestattet ist) oder Virtual Reality. Sie können beispielsweise einen Roboter programmieren und einen virtuellen Ball mit ihren Gedanken steuern. Das mobile Angebot richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse (kurz vor der Wahl der Schwerpunktfächer) sowie der 11. Klasse (Studien- und Ausbildungsorientierung). Passend dazu bietet das Portal www.touchtomorrow.de weitere Informationen – für Schüler, aber auch Unterrichtsmaterialien für Lehrer.

Im Zuge eines Schulbesuchs in Recke – in ihrem Heimatkreis Steinfurt – im Juni gab Bundesbildungsministerin Anja Karliczek gemeinsam mit der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung den Startschuss für den TouchTomorrow-Truck. „Wer wissen will, wie die Welt um einen herum funktioniert, sich nicht nur auf die Ratschläge anderer verlassen möchte, der braucht die MINT-Fächer. Das gilt insbesondere für eine Zeit, in der alle von „Digitalisierung“ sprechen. Denn Technik umgibt uns, wo auch immer wir uns befinden: Ob beim Smartphone in der Hand, dem Rechner auf dem Schreibtisch oder dem digitalen Röntgengerät in der Arztpraxis.“, sagte die Bundesbildungsministerin bei ihrem Besuch des Trucks. Ihr war es wichtig, das mobile Angebot zur Bildungs- und Berufsorientierung gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu erleben, um direkt Eindrücke und Meinungen sammeln und diskutieren zu können. „Schon als Schülerin fand ich Unterricht immer dann besonders interessant, wenn Lehrer uns dazu gebracht haben, etwas auszuprobieren und an der Lösung richtig zu tüfteln. Wenn nicht Fakten abgefragt wurden, sondern Zeit war, Ideen zu entwickeln, quer zu denken.“, ergänzte Karliczek.

Auch NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer hatte das Projekt bei einer Vorstellung am Bonner Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium im Mai bereits gelobt: „Der TouchTomorrow-Truck zeigt ganz deutlich, was man für Möglichkeiten in den einzelnen MINT-Bereichen im späteren Berufsleben hat. […] Wir brauchen jeden Kopf in MINT, um für die Zukunft gerüstet zu sein.“