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Motion Design: Die Magie des bewegten Bildes

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Motion Design: Die Magie des bewegten Bildes:
Motion Design Prozess

Dank Motion Design stehen Grafiken nicht mehr still: Ob auf Websites, Social Media oder im Fernsehen – Figuren, Logos und Schrifteinblendungen sind in Bewegung.

Durch Programme wie die Adobe Creative Cloud ist das Feld der Motion Designer zugänglicher geworden und der Markt füllt sich mit bewegten Bildern. Große Unternehmen wie Google und Facebook setzen daher bereits auf eigene Teams, die ausschließlich sogenannte Motion Graphics erstellen.

Wie aber entsteht die Magie des bewegten Bildes? Im folgenden Beitrag stellen wir Ihnen die 4 wichtigsten Schritte des Prozesses vor.

1. Konzeption

Am Anfang eines Animationsprojekts steht das Brainstorming. Was möchte man visualisieren? Welche Nachricht will man vermitteln? Und wie kann man die Nachricht verpacken? Sowohl bei internen als auch externen Projekten sollte man sich zunächst genauestens mit dem Briefing auseinandersetzen. Hat man einen externen Auftraggeber, ist es zudem wichtig, die Kernbotschaften des Unternehmens in dem Konzept aufzugreifen. Um diese Informationen zu bündeln und direkt in das Brainstorming einfließen zu lassen, eignen sich vor allem Mindmaps. Die Verkettung von Schlüsselbegriffen unterstützt das Denken und erleichtert die nachfolgende Ausarbeitung des Konzepts. Sobald einem eine erste Idee gekommen ist, sollte man diese in Form einer inhaltlichen und visuellen Beschreibung festhalten und das Konzept ausarbeiten.

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2. Storyboard

Storyboard

Nachdem man das Konzept erstellt hat, geht es ans Ausprobieren. In diesem Schritt ist es noch nicht wichtig, welche Farben man benutzt, wie genau die Bewegungen aussehen, und welche Details man einbaut. Viel wichtiger ist es, eine erste Idee der Handlung bildlich festzuhalten, um in den nächsten Schritten die Animation darauf aufzubauen. Im Storyboard reduziert man die Szenen der Animation auf einzelne Bilder.

Hierfür erstellt man Skizzen, die den groben Fahrplan des Films bestimmen. Dieser Vorgang hilft, sich die Story besser vorzustellen und zu einer gelungenen Komposition der Bildelemente zu finden.

3. Animatic/Boardomatic

Um ein Gefühl für Timing und Dynamik der Animation zu bekommen, ist es nützlich, ein sogenanntes „Animatic“ oder „Boardomatic“ zu erstellen. Die bereits im Storyboard erstellten Skizzen kann man in ein Schnittprogramm einfügen. Durch diesen Vorgang erhält man einen Überblick über Länge und Handlung der Szene. Hilfreich ist dabei, die Musik zu verwenden, die später auch im Film vorkommen soll, da der Schnitt und das Timing sich daran orientieren. Im Animatic testet man erste Bewegungen auf eine reduzierte Art. Die meisten Schnittprogramme wie Premiere Pro und Final Cut bieten dazu unterschiedliche Möglichkeiten. Etwa die, einzelne Bilder zu bewegen oder diese in ihrer Größe zu verändern.

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4. Clean-Up

Im letzten Schritt geht es an die Detailarbeit. Dieser Teil der Produktion ist der umfangreichste und kostet somit am meisten Zeit. Deshalb ist es wichtig, den genauen Plan in den vorherigen Schritten auszuarbeiten, um zusätzliche Arbeitsschritte und Korrekturen zu vermeiden. Man arbeitet in diesem letzten Schritt die finalen Kompositionen und Bewegungen der einzelnen Bildelemente innerhalb der Szenen aus. Jetzt kann man alle gewünschten Details innerhalb des Bildes hinzufügen und ausarbeiten. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem man Farben und Stil hinzufügt, um die Animation visuell abzurunden.

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Anne Glenk

Animiert?

Anne Glenk
Social Media Redakteurin der IW Medien

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