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Videoarten richtig nutzen: Livestreamings und Motion Graphics

Lesezeit: 3 min

Videoarten richtig nutzen: Livestreamings und Motion Graphics:

Videos kombinieren Audio, Bild und Erzählung. Dadurch entsteht ein fesselndes Erlebnis, das mehrere Sinne auf eine Weise anspricht, wie es Bilder und Text allein nicht können. Der enorme Anstieg des Online-Videokonsums hat dazu geführt, dass sich Videos zu einer besonders attraktiven Kommunikationsmethode auch für Unternehmen und Kunden entwickelt haben.

Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Videoarten, die Sie für Ihr Vorhaben nutzen können. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen zwei wichtige vor: Motion Graphics und Live-Videos. Und erklären Ihnen, wann es sich lohnt, selber live zu streamen oder Motion Graphics einzusetzen.

Was ist Livestreaming?

Durch Livestreaming ist es möglich, Ihre Videoinhalte in Echtzeit online zu übertragen. Die Vorteile des Livestreamings liegen in der Vermittlung von Emotionen, starker Präsenz und in der unmittelbaren Wirkung der Situation, an der der Zuschauende aktiv teilhaben kann, indem er oder sie Kommentare postet. Wählen Sie Live-Videos, um Ihre Marke oder Botschaft authentisch zu vermitteln. Durch eine zusätzliche Aufzeichnung des Streams können Sie Teile des Videoinhalts für weitere Marketingzwecke nutzen. Dazu zählen die Verlängerung in Social Media und die Einbindung auf Ihrer Website.

Für unser Projekt TouchTomorrow nutzen wir  interaktive Livestreams für die Vermittlung von spannendem MINT-Wissen:

Was brauche ich für Livestreaming?

Behind the Scences - Livestream bei den IW Medien
„Behind the Scenes“ bei einem IW Medien Livestream.
„Behind the Scenes“ bei einem IW Medien Livestream

Das Live-Videomaterial steht im Fokus: Menschen, Orte, Produkte. Sie benötigen eine Crew, die richtige Beleuchtung, ein Set , Produktaufnahmen und weitere Elemente, die Sie in Ihrem Stream einbinden wollen. Wichtig hierbei ist eine gute Planung, die die Vorproduktion, den Zeitraum für den Dreh und die Nachbearbeitung umfasst.

Was ist Motion Design?

Unter Motion Design versteht man Bewegtbilder, in denen etwa Illustrationen und Grafikdesign zum Einsatz kommen. Die daraus entstehenden Grafiken animiert man mit Hilfe von speziellen Softwares oder Tools wie Adobe After Effects.

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Wenn Sie abstrakte Ideen oder komplexe Inhalte kommunizieren wollen, greifen Sie am besten zu Motion Graphics. Sie enthalten eine Stilrichtung, die Sie für Ihre speziellen Inhalte maßschneidern können. Dieses Format eignet sich daher perfekt, um Ihre Botschaft passgenau zu vermitteln. Typische Elemente sind animierte 2D/3D-Visualisierungen, Illustrationen, Zahlen, Texte, Audio und Erzählstimmen, die Sie durch das Thema führen. Die Vorproduktion ist einfacher als beim Livestreaming, da Sets, Crew, Beleuchtung und Moderatorinnen, Mitarbeiter oder Schauspielerinnen entfallen. Der Einsatz von Motion Graphics kennt keine Grenzen, außerdem sind sie vielseitig wiederverwendbar.

Einsatz von Motion Graphics für unser Projekt KOFA (Serviceportal zur Fachkräftesicherung für KMU):

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Darüber hinaus lassen sich mit Motion Graphics Informationen komprimieren und innerhalb kürzester Zeit kommunizieren. Große Textmengen, die man normalerweise genau durchlesen muss, kann diese besondere Art der Visualisierung ersetzen. Ein typisches Beispiel hierfür sind Erklärvideos, die nicht umsonst immer beliebter werden. In unserem Blogbeitrag „Kreative Erklärvideos für komplexe Inhalte“ erklären wir ausführlich, auf welche Faktoren es dabei ankommt.

Hier sehen Sie eines unserer Erklärvideos für unser Projekt „Make it in Germany“:

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Welche der Video-Varianten kommt für Sie in Frage?

Darstellung von Videos

Für eine Entscheidungsfindung können Sie sich an folgender Checkliste orientieren:

  • Was ist Ihre Zielbotschaft oder Geschichte, die Sie vermitteln möchten – setzen Sie das Video ein, um ein Produkt oder das Unternehmen zu präsentieren?
  • Wie abstrakt oder komplex ist das Thema, das Sie kommunizieren möchten?
  • Welche ist Ihre Hauptzielgruppe und welcher Kanal bietet sich für die Kommunikation mit dieser an? 
  • Gibt es Beschäftigte, die bereit und fähig sind, Ihr Unternehmen zu repräsentieren (beispielsweise für Interviews)?
  • Wo setzen Sie das Video ein? Website, Social Media oder doch für eine spezifische Marketingkampagne? Soll das Video dauerhaft auf Ihrer Website zu sehen sein?

Fazit

Bevor Sie sich für eine Video-Variante entscheiden, ist es hilfreich, Ihr Ziel zu kennen und obige Fragen zu beantworten. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, beide Varianten zu verbinden. Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Vorhaben.

Chanika Ronczka

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Chanika Ronczka
Mediengestalterin der IW Medien

Ich mag singen, kann nicht pfeifen. Ich löte gerne Kreativzeug und liebe kreative Lösungen, die Kribbeln im Kopf erzeugen.

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